STREITSCHLICHTER

Streitschlichter 2015-16--verpixelt

Was bedeutet Streitschlichtung überhaupt?

Streitschlichtung ist ein Verfahren der Konfliktregelung bzw. ein Verfahren zur Klärung leichter und mittelschwerer Konflikte. Die Konfliktparteien versuchen dabei unter Leitung und mit Hilfe ausgebildeter Streitschlichter, ihre Auseinandersetzung einvernehmlich zu lösen. Die Streitschlichter führen die Gespräche immer zu zweit, im „Tandem“. Das Schlichter-Tandem sorgt dafür, dass die Rechte und Empfindungen der Streitenden respektiert werden. Bei Streitigkeiten können sich Schüler und Schülerinnen aus den Jahrgängen 5 und 6 an die Streitschlichter aus dem Jahrgang 8 wenden, um dort die Streitigkeiten zu klären. Die Streitschlichtung ist freiwillig, beide Konfliktparteien müssen das Schlichter-Team akzeptieren.

Wann und wo findet die Streitschlichtung statt?

Die Streitschlichtung findet an fünf Tagen in der Woche und jeweils in der zweiten großen Pause im Trainingsraum im Verwaltungsgebäude statt.

 Vorteile für die Streitschlichtung an der STS Kirchwerder

  • Die Streitschlichtung fördert die Partizipation und Identifikation der Schüler mit ihrer Schule, indem sie Eigenverantwortung übernehmen und konfliktträchtige Situationen des Schulalltags eigenständig lösen.
  • Die SchülerInnen erlernen eine Möglichkeit der Konfliktklärung, die sie immer wieder nutzen können.
  • StreitschlichterInnen erwerben Kompetenzen wie den konstruktiven Umgang mit Konflikten, gute sprachliche Ausdrucksformen, das Arbeiten im Team sowie Toleranz gegenüber Andersdenkenden.
  • Der konstruktive Umgang mit Konflikten und die erworbenen Kompetenzen fördern das Selbstvertrauen der Schüler.

Aktuelles

Derzeit läuft der zweite Ausbildungsgang aus dem aktuellen Jahrgang 7 zu StreitschlichternInnen. Nach der Vorstellung des Projektes in den Klassen wurden von den Bewerbungen 12 Bewerber und Bewerberinnen ausgewählt, die ab den Herbstferien mit der Ausbildung loslegten. Die Ausbildung ist in 15 Unterrichteinheiten unterteilt, indem die Kinder in praktischen Übungen lernen, Gespräche zu moderieren, aktiv zuzuhören, für sprachliche Fairness zu sorgen, Gleichbehandlung beider Seiten zu sehen, ein Brainstorming anzuleiten, gute Lösungen zu erkennen und Vereinbarungen zu formulieren. Die Ausbildung findet jeweils an einem Wochentag (1. – 6. Stunde) in der Woche im rotierenden Verfahren statt.