Archiv der Kategorie: KULTUR

SCHWEDEN-AUSTAUSCH: EIN SONNIGER START UND SPANNENDE BEGEGNUNGEN

FÜNFTER TAG

Letzter Tag in Stockholm: Abschied nehmen fällt schwer

Unser letzter Tag in Stockholm konnte nicht schöner sein. Am frühen Vormittag verstauten wir unser Gepäck am Hauptbahnhof, um uns noch einmal voll und ganz der Schönheit Schwedens hinzugeben. Mit einem Boot fuhren wir hinaus in die Schären, die beeindruckende Inselwelt vor Stockholms Küste. Die Fahrt bot uns atemberaubende Ausblicke auf unzählige kleine Inseln, geschmückt mit den charakteristischen roten Schwedenhäuschen – ein echtes Postkartenmotiv.
 
Nach dieser malerischen Tour kehrten wir zurück in die Stadt, wo wir die letzten Stunden nutzen konnten, um durch Stockholms Straßen zu bummeln. Dabei hatten wir die Gelegenheit, letzte Souvenirs zu erwerben und die Eindrücke der Stadt ein letztes Mal auf uns wirken zu lassen. Zum Abschluss des Tages gab es noch einmal für alle Pizza zu essen, um uns für die Rückreise zu stärken.
 
 
Vollgepackt mit Erinnerungen,  reichlich Übergepäck und neuen Freundschaften brachen wir schließlich zum Flughafen auf, bereit für die Heimreise. Es war eine Reise voller Lernerfahrungen, Freundschaften und Abenteuern, die uns allen sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird. Abschied nehmen fiel uns schwer, aber wir sind dankbar für die unvergessliche Zeit in Stockholm und hoffen auf ein baldiges Wiedersehen.
Frau Bomm

 

VIERTER TAG

Präsentationserfolge und tiefgreifende Diskussionen

Unser vierter Tag in Stockholm war erneut ein intensiver Schultag. Den Vormittag verbrachten wir mit den letzten Vorbereitungen unserer Präsentationen zum Thema „Gesellschaft mit und ohne Designer Babies“. Die anschließende Vorstellung unserer Ergebnisse vor der schwedischen Schülerschaft war ein voller Erfolg. Es war inspirierend zu sehen, wie unsere Ideen und Überlegungen auf Interesse und positive Resonanz stießen.

Darüber hinaus hatten wir die Gelegenheit, unseren Austausch mit der schwedischen Schulleitung zu evaluieren. Dieses Gespräch war besonders wertvoll, da wir gemeinsam Ideen entwickelten, wie zukünftige Austauschprogramme auf beiden Seiten noch verbessert werden könnten.

Am Nachmittag vertieften wir uns im Geschichtskursus in die Diskussion über die unterschiedliche Nutzung von Geschichte in der Gegenwart. Wir erörterten, wie historische Ereignisse nicht nur in akademischen Kreisen, sondern auch kommerziell – beispielsweise in Filmen wie „Titanic“ – und in der wissenschaftlichen Forschung verwendet werden. Diese Diskussion öffnete unsere Augen dafür, wie lebendig und relevant Geschichte heute ist und wie sie dazu beiträgt, Vergangenheit und Gegenwart miteinander zu verknüpfen.

Zum Abschluss des Schultages hatten wir die Freude, weitere Schüler kennenzulernen, die erst kürzlich begonnen hatten, Deutsch zu lernen. Viele von ihnen zeigten Interesse daran, am nächsten Austausch teilzunehmen und uns in Hamburg zu besuchen. 

Den Abend verbrachten wir in den Gastfamilien, wo ein buntes Programm auf uns wartete. Einige von uns gingen Bowling spielen, andere kochten gemeinsam mit ihren Gastfamilien, unternahmen Wanderungen oder entspannten sich einfach in gemütlicher Runde. Diese gemeinsamen Aktivitäten stärkten nicht nur die Bindung zu unseren Gastgebern, sondern ließen uns auch tiefere Einblicke in das schwedische Alltagsleben gewinnen. Ein weiterer bereichernder Tag in Stockholm!

DRITTER TAG IN STOCKHOLM

Akademische Herausforderungen und städtische Entdeckungen

Der dritte Tag unseres Austauschs in Stockholm war ein weiterer Tag voller Lernen und Entdeckungen. Am Vormittag setzten wir unsere Auseinandersetzung mit dem „Case Model“ fort. Gemeinsam mit unseren Lehrerinnen diskutierten wir intensiv über die Vor- und Nachteile dieser Lehrmethode. Anschließend hatten wir die Gelegenheit, unsere Präsentationen zum Thema „Designer Babies“ weiter auszuarbeiten, was uns tief in die ethischen und gesellschaftlichen Fragestellungen eintauchen ließ.

Der akademische Teil des Tages wurde mit einer Mathematikstunde abgerundet, bei der wir uns spannenden mathematischen Problemen widmeten. Besonders Lea war von den Herausforderungen so gefesselt, dass sie kaum aufhören wollte.

Am Nachmittag wandelte sich unser Fokus von der Theorie zur Praxis, als wir endlich die Gelegenheit bekamen, Stockholm selbst zu erkunden. Wir schlenderten durch die engen Gassen von Gamla Stan, Stockholms malerischer Altstadt, und genossen das geschäftige Treiben und die historischen Sehenswürdigkeiten. Zwischendurch gab es Zeit für kleine Bummel durch die Läden, die reich an Kunsthandwerk und schwedischem Design sind.

Der Tag klang mit einem gemeinsamen Abendessen aus, zu dem wir uns mit unseren schwedischen Austauschschülern in einem gemütlichen Restaurant in der Stadt trafen. Es war die perfekte Gelegenheit, um die Ereignisse des Tages Revue passieren zu lassen und unsere neuen Freundschaften zu vertiefen. Ein weiterer unvergesslicher Tag in Stockholm ging zu Ende, voller neuer Eindrücke und bereichernder Erlebnisse.

        

ZWEITER TAG IN STOCKHOLM

Am zweiten Tag unseres Austauschs tauchten wir tief in das schwedische Schulleben ein. Der Tag begann mit einer Spanischstunde, in der wir nicht nur unsere Sprachkenntnisse unter Beweis stellen, sondern auch neue Ausdrücke hinzulernen konnten. Es war faszinierend zu sehen, wie Sprache und Kultur über Grenzen hinweg verbinden.
Besonders interessant wurde es dann bei der Einführung in die Methode der „Case Study“, die an schwedischen Schulen häufig verwendet wird. Ähnlich einem Planspiel arbeiten die Schüler*innen hier fächerübergreifend an realen Fällen, die aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet und gemeinsam gelöst werden müssen. Dieser Ansatz fördert nicht nur das kritische Denken, sondern auch die Teamarbeit und Problemlösungsfähigkeit.

Nach dem Mittagessen setzten wir diese Methode praktisch um. In den Fächern Englisch und Ethik diskutierten wir das kontroverse Thema der „Designer Babies“. Hierbei galt es, auf Englisch Argumente für und gegen diese Technologie auszutauschen und dabei ethische Modelle zu erkunden. Die Fragestellungen waren komplex und die ethischen Dilemmas herausfordernd, was den Nachmittag zwar anstrengend, aber ungemein bereichernd machte.

Erschöpft, aber mit vielen neuen Eindrücken und Erkenntnissen endete der schulische Teil des Tages. Die verbleibende Zeit genossen wir in den Gastfamilien, wo wir uns entspannen und die Erlebnisse des Tages reflektieren konnten. Ein intensiver, aber lohnender Tag in Stockholm!

Frau Bomm

ERSTER TAG IN STOCKHOLM

Unser Abenteuer begann mit einem angenehmen Flug von Hamburg nach Stockholm. Trotz einiger Windböen während des Landeanflugs auf den Arlanda Flughafen, wurden wir am Boden von strahlendem Sonnenschein und ungewöhnlich warmen 16°C empfangen — eine willkommene Überraschung nach der letzten Woche voller Minusgrade und Schneestürme in Schweden. Noch immer zeugten vereinzelte Schneehaufen am Straßenrand von der kürzlichen Kälte, doch auch diese schmolzen langsam in der Frühlingssonne dahin.

Vom Flughafen aus brachte uns ein Schnellzug direkt ins Herz der Stadt, wo unsere schwedischen Mitschüler*innen und ein Lehrer uns bereits erwarteten. Mit Tickets ausgestattet, die wir freundlicherweise erhalten hatten, ging es gemeinsam zur Sjölins Gymnasium Nacka. Dort angekommen, wurden wir herzlich von der Schulleitung begrüßt und konnten uns bei einem Mittagessen in der Schulkantine stärken.

Der Nachmittag war gefüllt mit einer Führung durch die Schule, geleitet von zwei „Ambassador Students“, die uns nicht nur die Räumlichkeiten, sondern auch den Geist ihrer Schule näher brachten. Höhepunkt des Tages war die Teilnahme an einem Kurs, in dem wir uns mit einer Fallstudie beschäftigten: Es ging um Vandalismus an Statuen von Kolonialherren und die kontroverse Frage, ob solche Statuen im öffentlichen Raum ausgestellt bleiben sollten.

Nach der Schule stand noch eine gemeinsame Einkaufstour auf dem Programm, bei der wir Zutaten für das Abendessen besorgten. In der Schulkantine zauberten wir dann Chicken-Wraps, die bei allen gut ankamen. Der Abend klang aus, als wir zu unseren jeweiligen Gastfamilien aufbrachen, um den Tag in wärmerer, familiärer Umgebung ausklingen zu lassen.

Dieser erste Tag in Stockholm war nicht nur ein Eintauchen in die schwedische Kultur und Bildung, sondern auch ein wunderbarer Beginn unserer Austauschzeit. Wir sind gespannt, was die nächsten Tage noch bringen werden!
Frau Bomm

       

ERASMUS+ PROJEKT

Sonntag, der 17.09.23

Unser Tagesplan bestand darin, dem Strand einen Besuch abzustatten. Diesen erreichten wir über den „ein bisschen längeren, aber dafür landschaftlich viel schöneren“ Weg durch das Naturschutzgebiet „el Atet“, wo wir eine für Spanien eigentlich total untypische grüne Natur mit einigen Tümpeln vorfanden. Nach dem langen Weg während des sonnigen, viel zu warmen Wetters waren alle über die wohlverdiente Abkühlung im Mittelmeer sehr froh. Bevor wir dann den sehr viel kürzeren Weg zurück zum Hotel nahmen, gingen wir noch im Restaurant „Bella Vista“ essen. 
(Leonie Klingwort)
 

Der erste Tag mit den Spaniern

Am Montag, den 18.09.2023 wurden wir morgens von einem Reisebus an unserer ersten Unterkunft abgeholt. Von dort aus sind wir direkt zur Schule in Benilloba gefahren.
Nach ca. einer Stunde Fahrt sind wir angekommen und waren überrascht. Die Anzahl der gesamten Schüler*innen der Schule war ungefähr so groß, wie die unserer Gruppe, was sehr lustig war. Dementsprechend war die Schule zwar klein, aber es herrschte eine angenehme Atmosphäre.
Was uns ein wenig schockte, war der Zaun, der die ganze Schule umgab. Dieser wird zu Schulbeginn abgeschlossen und zum Ende erst wieder geöffnet.
In der Schule haben wir dann zuerst alle zusammen ein paar Spiele gespielt. Dies war sehr interessant, da die Verständigung nicht ganz einfach war. Jedoch hat man sich zum Ende hin immer besser verstanden und sich näher kennengelernt.
Außerdem waren wir noch in einem alten Museum. Dort waren alte Webstühle ausgestellt und uns wurde ein wenig über das damalige Arbeitsleben in Spanien erzählt. Insgesamt war der erste Eindruck sehr positiv, da die Schüler*innen sowie Lehrerinnen sehr gastfreundlich und liebevoll waren.
Gegen 14.00 Uhr haben wir uns dann wieder auf den Rückweg gemacht und uns schon auf das nächste Wiedersehen gefreut.
(Hannah Charlotte Paul)
 

Ein Tag in Alicante am Mittwoch, den 20.09.2023

Am Morgen sind wir mit einem öffentlichen Bus nach Alicante gefahren, um uns dort in einer Wochenmarkthalle einen Markt anzuschauen. Dieser Markt hatte Obst, Gemüse, Fisch und Fleisch im Angebot. Derartige Wochenmärkte sind typisch für Spanien. Im Anschluss haben wir eine Sehenswürdigkeit, die Burg ,,Castillo de Santa Bárbara“ angeschaut. Die Burg liegt auf einem Berg, von dem wir ganz Alicante sehen konnten und einen super Blick auf das Mittelmeer und auf den Hafen hatten. Wir hatten dann kurz Zeit, uns die Burg genauer anzuschauen und haben erfahren, dass die Burg im 9. Jahrhundert erbaut wurde. Anschließend sind wir mit einem Lift nach unten gefahren und konnten uns aussuchen, ob wir in die Stadt oder an den Strand gehen wollten. Wir haben uns um 14:00 Uhr wieder an dem Markt getroffen, um gemeinsam zurück in das Studentenwohnheim zu fahren, wo wir dann bis zum Abendbrot Freizeit hatten.
Ein gelungener Tag in Alicante.
(Maya Theede)

 

Eine Woche in Alicante

In der Woche vom 16.09.-23.09.2023 habe ich mit meinem

Spanischkursus einen Austausch nach Spanien gemacht. Bei diesem Austausch haben wir Kinder und Jugendliche aus einer Schule in Benilloba in der Nähe von Alicante kennengelernt. Wir haben mit ihnen zusammengearbeitet und konnten uns so mit ihnen austauschen und die spanische Sprache sowie die Kultur besser kennenlernen. Zum Anfang war der Kontakt noch sehr gering und eher schwierig, da niemand sich so recht getraut hat jemanden anzusprechen. Doch schon am zweiten Tag nahm der Kontakt deutlich zu. Es war teilweise schwer die Spanier zu verstehen, da sie sehr schnell sprachen. Aber wenn man sie darauf hingewiesen hat, haben sie auch langsamer gesprochen und haben versucht es einfach zu formulieren, damit wir sie verstehen. Ich finde es sehr spannend, mich mit den Spaniern auszutauschen. Es ist allerdings eine  Herausforderung, da niemand der Spanier so wirklich Englisch kann. Das hatte aber auch seine Vorteile, da man so gezwungen war, Spanisch zu sprechen und so gerade Alltagsgespräche gut üben konnte. Mir ist es mit der Zeit immer leichter gefallen, einfache Sätze auf Spanisch zu sagen. Und zur Not hatte man auch immer einen Intenet-Übersetzer zu Hilfe, wenn man nicht mehr weiter wusste (wenn das Internet denn funktionierte). Ich persönlich hatte viel Kontakt zu einer Spanierin namens Sophie. Sie ist zwar jünger als ich, aber das war kein Problem. Bei ihr hatte ich das Glück, dass sie auch ganz gut Englisch kann, was dazu geführt hat, dass wir keinen Übersetzer brauchten. Wenn ich sie auf Spanisch nicht verstanden habe, hat sie versucht es mir auf Englisch zu erklären. Im Gespräch mit ihr habe ich gemerkt, dass es kaum einen Unterschied zwischen ihr und mir gibt. Sie hat mir auch ein paar umgangssprachliche Jugendwörter auf Spanisch beigebracht und erklärt. Dabei habe ich auch gemerkt, dass es auch da kaum Unterschiede gibt. Die Spanier nutzen die gleichen Begriffe wie wir nur halt in einer anderen Sprache. Sophie ist auch sehr motiviert, Sprachen zu lernen und würde gerne mehr über die deutsche Sprache und Kultur lernen. Daher hoffen wir inständig, dass ein paar der Spanier auch die Chance bekommen zu uns nach Hamburg zu kommen. Ich habe auch immer noch Kontakt zu ihr. Wir schreiben sehr viel und ab und zu telefonieren wir auch. Also würde ich abschließend sagen, dass die Reise ein voller Erfolg war und ich sehr viel Wissen, Erfahrung und eine neue Freundin gewinnen konnte. An dem Punkt will ich mich auch nochmal herzlich bei meinen Lehrer*innen Herrn Schwitalla, Herrn García und Frau Pfalzgraf für die tolle Planung und die Ermöglichung dieser Reise bedanken.

(Elena Winkler)
 
Bei unserem Austausch mit der spanischen Schule vor wenigen Wochen stand eine Stadtführung durch Alcoy auf dem Programm. Dazu wurden wir deutsche und spanische Schüler/innen in zwei Gruppen aufgeteilt und ein Lehrer aus der Schule in Benilloba führte uns durch die Stadt. Als erstes kamen wir zu einem Platz, von dem aus man eine schöne Aussicht auf Alcoy hatte. Dieser Platz hat auch eine interessante Geschichte, da dort im 13. Jahrhundert Mauren und Christen um die Vorherrschaft kämpften. Nachdem wir den
 
 
Platz hinter uns gelassen hatten, haben wir verschiedene Gebäude besucht, darunter ein Gebäude, das im Jugendstil für einen Textilfabrikanten erbaut wurde. Außerdem besuchten wir ein Gebäude, welches so etwas Ähnliches wie eine Industrie- und Handelskammer ist. Zuletzt besichtigten wir eine Kirche, die nur einmal im Jahr geöffnet wird Diese Kirche ist sehr alt und hat eine lange Vorgeschichte. 
Alcoy ist eine sehr schöne und kulturreiche Stadt, die es wert   ist, gesehen zu werden.
(Laura Reimers 10d)
 

Ein Tag in Spanien

 In Spanien gab es immer abwechslungsreiche Tage, die unterschiedlich gestaltet waren . Dennoch gab es immer um ca. 7:30 Uhr Frühstück, damit wir pünktlich den Bus um 8:30 Uhr zur Schule, zu Wanderungen oder in die Stadt nehmen konnten. Auf dem Weg zur Schule hat sich jeder selbstständig beschäftigt (die meisten Jugendlichen haben die Zeit sinnvoll genutzt und Schlaf vom Vortag nachgeholt). Dort angekommen haben wir uns mit den Spaniern getroffen und das Programm absolviert. Um ca. 14:00-14:30 Uhr ist der Bus zurück zur Unterkunft gefahren. Dann gab es um 15:00 Uhr meistens Mittagessen. Anschließend hatten wir bis 21:00 Uhr freie Zeit, die wir in Gruppen selbst gestalten konnten (Hausaufgaben, Strand, Spaziergänge, Stadt und vieles mehr). Nach dem Abendessen hatten wir ebenfalls noch Zeit für uns bis ca. 22:45 Uhr, da um 23:00 Uhr Nachtruhe war. So sah ein Teil unserer Tage in Alicante aus.
Mit freundlichen Grüßen die Spanischkurse des 10. Jahrgangs
 
 
(Svea Cordts)
 

Letzter Tag der Spanienreise, 22.September 2023

An unserem letzten Tag in dem schönen Alicante in Spanien, sind wir nach dem Aufstehen zum Frühstück gegangen. Es gab leckere Baguettes mit Aufschnitt oder Marmelade.
Nach dem Frühstück haben wir uns alle fertig gemacht und sind pünktlich mit dem Reisebus aufgebrochen zu unserer Austauschschule in Benilloba. Vor der Schule waren wir noch zusammen mit den Spaniern in einem sehr schönen Garten mit einem Labyrinth, in dem man sich sehr schnell verlaufen hat und es gar nicht so leicht war, wieder herauszukommen. Danach haben wir zusammen unser mitgebrachtes Essen gegessen und uns viel mit den Spaniern unterhalten. Ein paar von uns haben sogar mit den Spaniern spanische Tänze getanzt und im Anschluss haben wir versucht, ihnen auch ein paar deutsche Tänze beizubringen.
Als wir fertig waren, sind wir zurück zu den Reisebussen gegangen und zur spanischen Schule gefahren. Dort haben einige von uns mit ein paar Spaniern Fußball und Tischkicker gespielt oder auch einfach nur zusammengesessen und über die Unterschiede unserer Kulturen und Sprachen geredet. Es war sehr interessant zu sehen, dass wir viele gemeinsamen Interessen haben. Zum Schluss haben wir alle zusammen Paella gegessen, eine spanische Spezialität, die sehr lecker ist. Der Abschied fiel den meisten von uns sehr schwer.
Als wir am Nachmittag wieder in unserer Unterkunft angekommen sind, hatten wir Freizeit und durften uns in der Umgebung in Gruppen frei bewegen. Ein paar von uns waren zum Beispiel am Strand, in der Stadt, im Fitnessstudio oder einfach nur zusammen in unserer Unterkunft.
Am Abend haben wir dann alle zusammen Abendbrot gegessen, schon ein paar Sachen gepackt und den letzten Abend in Alicante genossen.
(Merle Stüben)
 

THEATERAUFFÜHRUNG: ZWÖLFTKLÄSSLER:INNEN MIT „FÄUSTEN“

Am 12. und 13.6. zeigten die neun Schüler:innen des WP Theaterkurs der 12g unter der Leitung von Frau Biehler-Galler ihre postdramatische Inszenierung von Goethes „Faust“ in der Aula in Kirchwerder. Mit dabei waren Bella Wiedemann, Fenja Rohde, Leonie Maue, Madita Liem, Alena Klaffehn, Alina Hacht, Lara Dreier, Finn Bramann und Summer Becker. Die Schüler:innen sorgten durch die Zusammenfassung des Stückes per Videotutorial und die Übersetzung einiger Passagen des Stückes ins moderne Deutsch dafür, dass die Zuschauer:innen Zugang zum „Faust“ bekamen. Viele Szenen sorgten für Lacher und machten die Aufführung kurzweilig und unterhaltsam.

Besonders beeindruckend war die gute Kenntnis des Originaltextes der Schüler:innen. 

An dieser Stelle geht ein großer Dank an die Schüler:innen für ihren engagierten Einsatz und an die beiden tollen Helfer:innen bei Licht und Ton Celina Gelübcke und Can Karatas aus der 11c.

Frau Biehler-Galler

NEUNTKLÄSSLER*INNEN FÜHREN MIT ZEITZEUGIN GESPRÄCH

Wir, die Klasse 9d, waren am 04.05.2023 in der Gedenkstätte Neuengamme, um an einem Zeitzeugengespräch von Dita Kraus, einer Überlebenden des Holocaust, teilzunehmen. Die Gedenkstätte Neuengamme haben wir auch schon besichtigt, da wir das Thema momentan im Geschichtsunterricht behandeln.

Beim Zeitzeugengespräch berichtete uns die 93-jährige Dita Kraus von ihrer Geschichte, ihren Erlebnissen und Gefühlen in der Zeit des Holocaust. Dita Kraus wurde 1929 in Prag geboren. Sie und ihre Eltern wurde aus Prag in das jüdische Ghetto Theresienstadt verschleppt und waren dort in einem kleinen Zimmer untergebracht. In Theresienstadt lebten 60.000 Menschen.

Anschließend wurde sie mit ihrer Familie nach Auschwitz deportiert. Dort angekommen, bekamen sie eine Nummer tätowiert, welche nun ihre Namen waren. Sie kamen dort in ein Familienlager, wo sie arbeiten mussten. In diesem Lager starb ihr Vater an den Arbeitsbedingungen des KZ. Dita und ihre Mutter wussten, wenn sie nicht schon vorher an den Folgen der Strapazen sterben, dass KZ-Insassen nach sechs Monaten vergast werden würden. Dem sind sie und ihre Mutter durch eine Selektion entkommen, weil die Beiden nach Neugraben gebracht wurden. Der Ort gab ihnen Hoffnung, weil es dort keine Gaskammern gab.

Gegen Ende des Krieges wurden Dita und ihre Mutter nach Bergen-Belsen transportiert. Bei der Ankunft mussten sie durch Berge von Leichen zum KZ laufen. Als dann die Niederlage im Krieg voraussehbar war, ließen die NS-Offiziere die Insassen eingesperrt ohne Essen und Trinken zurück. Dita berichtete, dass sie drei Tage so verharrt sind, bis sie befreit wurden. In dieser Zeit sind viele Menschen gestorben.

Als sie dann von den Briten befreit wurden, erkrankte Dita kurz darauf an Typhus und ihr wurde eine Kur in Schweden angeboten. Da ihre Mutter aber nicht erkrankt war und Dita nicht alleine gehen wollte, ging ihre Mutter ins Lazarett, um sich eine Bescheinigung zu holen. Am zweiten Tag im Lazarett starb Ditas Mutter ohne Grund. Dita ging dann wieder nach Prag. Dort traf sie ihren späteren Ehemann, mit dem sie auch in Auschwitz gefangen war. Die beiden gründeten eine Familie und zogen nach Israel. Dort unterrichtete sie dann. Sie schilderte auch, dass ihre Vergangenheit sie immer noch präge und sie alltägliche Dinge, wie beispielsweise Essen, deutlich mehr schätze als andere.

Am Ende des Gespräches konnten wir ihr dann noch Fragen stellen, welche sie alle beantwortete.

Wir als Klasse freuen uns, dass wir die Chance hatten, bei diesem Gespräch dabei sein zu dürfen und nehmen viel mit.  

Ditas Appell zum Schluss: „Behandelt alle gleich und schließt niemanden aus, nur weil er oder sie anders ist!“

Elena Winkler aus der 9d

ELFTKLÄSSLER*INNEN GESTALTEN GEDENKSTÄTTEN-TATRAUM UND PRODUZIEREN POSTKARTEN-EDITION

In der 11. Klasse dürfen wir uns mit verschiedenen interessanten Projekten beschäftigen. Eines davon ist unser Projekt gemeinsam mit der Gedenkstätte am Bullenhuser Damm, wo 20 jüdische Kinder im Alter von fünf bis zwölf Jahren und 24 sowjetische Häftlinge von den Nationalsozialisten ermordet worden sind.

Als Klasse haben wir die Chance gehabt, den Tatraum künstlerisch zu gestalten. Dabei haben wir erstmal in kleinen Gruppen Ideen entwickelt und Entwürfe aus Kapaplatten erstellt. Nachdem eine von unseren Ideen von der Jury gewählt worden ist, haben wir sie in die Realität umgesetzt.

Wenn man den Raum betritt, sieht man zuerst einen Platz, an dem alle Besucher private Nachrichten an die Kinder in Form von individuell gefalteten Papierherzen auf einem Bett aus Rosen hinterlassen und dadurch ihr Mitgefühl ausdrücken können.

Im hinteren Teil des Tatraums befinden sich 20 weiße Puzzleteile, die von der Decke hängen und mit einem Schwarzlicht-Strahler hervorgehoben werden. Jedes Puzzleteil hängt unterschiedlich weit von der Decke, was die unterschiedliche Lebensdauer der Kinder darstellt. Die Puzzleteile stehen für die Individualität der Kinder, lassen sich aber wieder zu einem großen Puzzle zusammenfügen, weil alle am Ende das gleiche Schicksal erlebt haben.

 

Um an die anderen Opfer zu denken, haben wir einen Bogen aus selbst gefalteten Papierrosen erstellt, durch den man zu den Puzzleteilen kommt. In Bezug auf den Rosengarten, der sich vor dem Gebäude befindet. Die bunten Farben der gefalteten Rosen sollen vor allen ein gutes Gefühl vermitteln, aber auch daran erinnern, dass sowas nie wieder passieren darf.

Am 20.04.2023 haben wir unser Projekt vor den Angehörigen und Besuchern in der Gedenkstätte präsentiert. Mit unserer Idee wollten wir nochmal an die ermordeten Kinder und Häftlinge denken, gleichzeitig die Individualität und Wichtigkeit jeder Person betonen.

Als letztes haben wir eine Edition in Form von 25 kreativen Postkarten mit individuellem Farbschnitt produziert, die gegen eine Spende zugunsten der Gedenkstätte und des Schulvereins erhältlich ist.

Als Klasse war es uns eine Freude an diesem tollen Projekt teilzunehmen und wir sind für die Möglichkeit sehr dankbar!

Irma Kluge (11a)

    

THEATERAUFFÜHRUNG DER 13H: VERÄNDERUNGEN

Die Klasse 13h präsentiert im Spätsommer eine Eigenproduktion mit dem Titel „Veränderungen“. Ein Theaterstück, über das Sie noch lange nachdenken werden.

Gläubige, Tänzer, Aktivisten und Verführer, sie sind alle verschieden und doch haben sie Ähnlichkeiten. Eine Mischung aus Politik, Drama, Komödie und Tragödie.

Wir hoffen, dass wir Sie am 6., 7. oder 8. September begrüßen dürfen.

Der Kartenverkauf findet nach den Sommerferien auf dem Schulhof/in der Aula statt.

 

EIN CORONA GEDICHT VON LUKAS ADLER (9c)

Es gab auch schon bessere Zeiten,
dieses will ich Euch nun unterbreiten.
 
Früher gingen wir zur Schule, bolzen oder raus,
Dank Corona ist nun erstmal alles aus.
 
Drinnen und alleine bleiben ist jetzt die Devise,
sonst wird es auch in Deutschland richtig fiese.
 
Homeschooling, Homeoffice sind die neuen Worte,
damit sie auf bleibt, unsere Lebenspforte.
 
Denn so viele Tote auf der Welt,
das ist das was uns allen nicht gefällt.
 
Doch lasst und stets nach vorne blicken,
das olle Corona werden wir noch kicken.
 
Denn es ist wohl keine Frage,
es kommen auch wieder bessere Tage.
 

PROFILKLASSE 13N: THEATERAUFFÜHRUNG AM DONNERSTAG, 27.02.2020

Der Verstand vergisst, die Phantasie vergisst nie!

Unter diesem Motto haben die Schüler und Schülerinnen der Profilklasse 13n „Die philosophischen Rampensäue“ unter der Leitung von Herrn Schmidt und Herrn Kruse verschiedenste Szenen erarbeitet, jeder davon trägt mindestens ein Wort als Titel. Für ein etwas anderes Theatererlebnis werden die Szenen am Donnerstag, 27. Februar 2020 nicht wie gewohnt in der Aula vorgeführt. Stattdessen begleiten Sie die Schauspieler und Schauspielerinnen in kleinen Gruppen in ausgewählte Räume auf dem Schulgelände. Der Abend beginnt mit einem gemeinsamen Empfang in der Aula (19 Uhr), von wo aus Ihnen die Entscheidung offensteht, welche Szenen mit welchen Titeln Sie besuchen wollen. Es wird mehrere Durchläufe geben, damit Sie die verschiedenen Interpretationen des Themas kennenlernen können.

Lily Kiehn