Archiv der Kategorie: KULTUR

EIN CORONA GEDICHT VON LUKAS ADLER (9c)

Es gab auch schon bessere Zeiten,
dieses will ich Euch nun unterbreiten.
 
Früher gingen wir zur Schule, bolzen oder raus,
Dank Corona ist nun erstmal alles aus.
 
Drinnen und alleine bleiben ist jetzt die Devise,
sonst wird es auch in Deutschland richtig fiese.
 
Homeschooling, Homeoffice sind die neuen Worte,
damit sie auf bleibt, unsere Lebenspforte.
 
Denn so viele Tote auf der Welt,
das ist das was uns allen nicht gefällt.
 
Doch lasst und stets nach vorne blicken,
das olle Corona werden wir noch kicken.
 
Denn es ist wohl keine Frage,
es kommen auch wieder bessere Tage.
 

PROFILKLASSE 13N: THEATERAUFFÜHRUNG AM DONNERSTAG, 27.02.2020

Der Verstand vergisst, die Phantasie vergisst nie!

Unter diesem Motto haben die Schüler und Schülerinnen der Profilklasse 13n „Die philosophischen Rampensäue“ unter der Leitung von Herrn Schmidt und Herrn Kruse verschiedenste Szenen erarbeitet, jeder davon trägt mindestens ein Wort als Titel. Für ein etwas anderes Theatererlebnis werden die Szenen am Donnerstag, 27. Februar 2020 nicht wie gewohnt in der Aula vorgeführt. Stattdessen begleiten Sie die Schauspieler und Schauspielerinnen in kleinen Gruppen in ausgewählte Räume auf dem Schulgelände. Der Abend beginnt mit einem gemeinsamen Empfang in der Aula (19 Uhr), von wo aus Ihnen die Entscheidung offensteht, welche Szenen mit welchen Titeln Sie besuchen wollen. Es wird mehrere Durchläufe geben, damit Sie die verschiedenen Interpretationen des Themas kennenlernen können.

Lily Kiehn

BILD DES MONATS: JANUAR

Lara Berliner (13l)

Den Auftakt für unsere neue Rubrik „Bild des Monats“ macht Lara Berliner aus der Klasse 13l (Profil „Die Kunst der Biologie“) mit ihrem ungewöhnlichen Portrait.
Beim Bild des Monats werden einzelne, herausragende Kunstwerke unserer Schüler ausgewählt, die eine besondere Aufmerksamkeit durch einen Goldrahmen bekommen.  
Das Bild von Lara Berliner ist im fächerübergreigendem Seminarfach aus Kunst und Biologie entstanden. Aufgabe war es, eine wissenschaftliche Zeichnung in eine künstlerische Zeichnung umzuwandeln. Laras Vorlage waren Ernst Haeckels Zeichnungen von Einzellern,  die sich in ihrem Bild zu galaktischen Gedanken verwandeln. Lara hat hierfür die Mischtechnik aus Acrylfarbe und Collage verwendet. 

Hier findest du alle Bilder des Monats.

WEIHNACHTSKONZERT 2019

  Immer, wenn schon in der Vorweihnachtszeit Rudolph, das rotnäsige Rentier durch den Kirchwerder Hausdeich galoppiert, kann man es ahnen: Das Weihnachtskonzert der Grund- und Stadtteilschule Kirchwerder steht an.
Stimmungsvoll und abwechslungsreich gestaltete sich die Veranstaltung in der überfüllten Pausenhalle. Klassische Weihnachtslieder wechselten sich mit moderneren Stücken ab. Und am Ende konnten auch die Zuschauer kräftig ins „Gloria“ mit einstimmen. Für „Gänsehaut pur!“ sorgten besonders Michel Zimny (6e) und Helen Hegemann (10c), die ihr Können mutig in einem Solo am Klavier präsentierten – Helen sogar mit Gesang.

Durch den Abend hatte das Abituranwärter-Duo Lara Thamm und Jan-Niclas Witt als neues Moderator-Dreamteam geführt. 

KAMERUN AUSTAUSCHBEGEGNUNG IM FRÜHJAHR 2020 FINDET STATT

    Der 9er-Profilkurs „Hamburg Tor zur Welt“ (HHTW) von Herrn Demiralay und Frau Bomm freut sich sehr, denn es gibt sehr gute Neuigkeiten. Die Organisation ENSA von Engagement Global hat das „Schulpartnerschaftsprojekt Kamerun“ des Profils HHTW für eine Förderung ausgewählt und unterstützt im kommenden Jahr eine Anbahnungsreise zwischen der Grund- und Stadtteilschule Kirchwerder und dem Lycee de Grand Batanga in Kribi (Kamerun).

In beiden Schulen arbeiteten die Schülerinnen und Schüler zu den Themen „Die Rolle meiner Stadt im Kolonialismus“ und „Das Postkoloniale Erbe meiner Stadt“. In Hamburg beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler zudem auch mit dem Thema „Rassismus“ und wie man Rassismus im Alltag kritisch begegnen und sich für Menschen, die diskriminiert werden, stark machen kann. Aus heutiger Sicht ist die Zeit des Kolonialismus kritisch zu betrachten. In veralteten Schulbüchern wird noch von „Entdeckern und Eroberern“ gesprochen. Heute wissen wir, dass die Kolonialzeit nicht zu beschönigen ist, denn sie brachte den betroffenen Ländern, wie zum Beispiel Kamerun, viel Leid, Sklaverei und Tod. Gemeinsam möchten wir nun im Rahmen einer Begegnungsreise diese dunkle Zeit der Geschichte aus deutscher und kamerunischer Sicht reflektieren und darüber ins Gespräch kommen. Man darf solche geschichtlichen Ereignisse nicht vergessen und muss sich daran erinnern, damit sich diese Geschichte nicht erneut wiederholt.

Deshalb freuen wir uns, dass ENSA von Engagement Global eine Anbahnungsreise für unsere Schule fördert und wir unsere Projektpartnerinnen und Projektpartner aus Kribi sehr bald persönlich kennenlernen können. Wir freuen uns sehr auf den Besuch aus Kamerun und auch darüber, dass wir mit einigen Schülerinnen und Schülern selbst nach Kribi reisen können und vor Ort an unserem Projektthema zu arbeiten.

Auch am Lycee de Grand Batanga ist die Freude über die Förderzusage groß. „Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit der Grund- und Stadtteilschule Kirchwerder und auf die Austauschbegegnung mit den Schülerinnen und Schüler unserer beiden Schulen“, schreibt Herr Noah Prosper Napoleons, Schulleiter des Gymnasiums Grand Batanga. „Die Förderzusage, die Anfang Dezember erteilt wurde, ist wie ein Weihnachtsgeschenk für uns“, berichtet Frau Bomm.

Am Tag der offenen Tür konnten die Schülerinnen und Schüler des Profils HHTW die freudige Nachricht bereits an alle interessierten Eltern, Lehrkräfte und Mitschülerinnen und Mitschülern weitertragen. Wir sind eine von wenigen Schulen in Hamburg, die stolz darauf sein kann, eine Schulpartnerschaft mit einer Schule in Kamerun aufzubauen. Wir freuen uns sehr über diesen internationalen Kontakt und die vielen interkulturellen Erfahrungen, die uns erwarten.

PROFIL „ON STAGE!“ IN DER ELBPHILHARMONIE

Am 6.9.2019 besuchte der Profilkurs „On Stage“ des Jahrgangs 9 einen Workshop in den Kaistudios der Elbphilharmonie. Das Thema war „Kreativ Komposition“. In zwei Gruppen wurden mit einfachen Instrumenten und vielen Alltagsgegenständen Klänge improvisiert und daraus jeweils ein Stück zusammengestellt. Erstaunlich, dass man auch mit Gegenständen aus dem Baumarkt wie z.B. Tontöpfen oder Plastikrohren interessante Geräusche erzeugen und Musik machen kann.

Am Ende des Workshops gab es noch eine Hausführung, bei der wir den Backstagebereich für die Künstler und den kleinen Saal ansehen konnten. Im großen Saal fand eine Probe für ein Konzert am Abend statt sodass wir dort nicht hinein durften.

Die Schüler und Schülerinnen freuten sich über die Anregungen für ihr Unterrichtsprojekt Theaterszenen mit Musik zu verbinden und genossen es, mal aus der Schule herauszukommen und in einer neuen Umgebung musikalische Erfahrungen zu sammeln.  

SCHÜLER*INNEN DES KUNSTPROFILS „DIE KUNST DER BIOLOGIE“ BESUCHEN DESIGN-HOCHSCHULE IN ALTONA

Dass sich Kunst und Biologie perfekt miteinander verknüpfen lassen, konnte die Klasse 13l bei einem Besuch der privaten Hochschule „Design-Factory“ praktisch erfahren. Die Schüler*innen entwickelten sehr originelle Entwürfe eines Sneakers nach einem Vorbild aus der Tierwelt. Der Workshop wurde von einer Dozentin der Hochschule geleitet,  darüber hinaus wurde die Klasse  über Studiengänge und Studienprojekte der Design Factory informiert. Die Schüler*innen und Frau Ketelsen genossen es, in entspannter Atmosphäre der Hochschul-Räumlichkeiten mit Blick über die Elbe an ihren Entwürfen zu arbeiten.
Hier ein paar Ergebnisse:

  

THEATER: NERVENHEILANSTALT KIRCHWERDER PRÄSENTIERT SHAKESPEARES „KÖNIG LEAR“

Nervenheilanstalt Kirchwerder präsentiert:
Shakespeares „König Lear“
 
Die „philosophischen Rampensäue“ der Klasse 13n laden zum Tag der offenen Tür in der Nervenheilanstalt Kirchwerder ein. Freuen Sie sich auf einen kulturellen Theaterabend der besonderen Art.
Die vielfältigen Charaktere der Patienten führen sie durch die Geschichte König Lears, welcher abdanken möchte. Unter seinen drei Töchtern sucht er die geeignete Nachfolgerin. Dabei entscheidet er nicht nach den Qualitäten der potenziellen Thronfolge, sondern nach deren Liebe zum Vater. Daraufhin folgt ein gefühlsgeladener Wettstreit.
 
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann besuchen Sie uns doch am 09. oder 10. September 2019 in der Nervenheilanstalt Kirchwerder.
 
  • Aula, Kirchwerder Hauptdeich 341, 21037 Hamburg
  • Beginn 19.30 Uhr
  • Vorverkauf 26.08- 06.09 2019, Haus D
  • Preis VK 3€      AK  4€

Machen Sie sich keine Gedanken, unser geschultes Fachpersonal ist während der gesamten Veranstaltung anwesend!

ERFRISCHENDE KULTURWOCHE 2019

Sonnenschein und bis zu 32 Grad im Schatten – was gibt‘s bei derartigen Witterungsbedingungen Schöneres als eine ordentliche Abkühlung. Und als wäre Thomas Schmidt der Wettergott Petrus höchstpersönlich, hatte der Organisator passend zu den sommerlichen Temperaturen das Thema Wasser für die Kulturwoche 2019 gewählt.
Und so konnten sich einige Schülerinnen und Schüler eine willkommene Erfrischung verschaffen: Ob beispielsweise in und an der Elbe als Umweltaktivisten im Kursus Plastikpiraten, im Segelboot auf dem Oortkatensee, im Freibad oder mit „Wasserschlachten“ in Kajaks und Kanus.
„Es ist ein allumfassendes Thema“, begründet der Oberstufenlehrer seine Entscheidung, sich für dieses der vier Elemente entschieden zu haben und erläutert: „Ob von biologischer, ästhetischer, ökologischer, ökonomischer, politischer oder gesellschaftlicher Seite betrachtet – das Thema Wasser bietet unerschöpfliche Möglichkeiten der praktischen Auseinandersetzung.“
Erfrischend wirkten bei ihrem Auftritt auch die Nachwuchs-Modedesignerinnen und -designer, die ihre selbstkreierte und -geschneiderte Oberbekleidung in verschiedenen Blautönen präsentierten.
 
 
Etwas stärker ins Schwitzen gerieten hingegen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer derjenigen Kurse, die überwiegend in den Klassenräumen arbeiteten. So war es z.B. manchmal gar nicht so einfach, die schönen Wassermotive im Schminkkursus auf die Gesichter zu malen.

Unter extrem harten Bedingungen hatten die Schülerinnen und Schüler des Kurses „Forschendes Lernen“ zu kämpfen. Nicht nur, dass sich der Physikraum im 1. Stock grundsätzlich bei sommerlichen Temperaturen besonders erwärmt – obendrein heizte das Lehrerteam v. Deyn-Windisch ihnen mit feurigen Experimenten zusätzlich ein. Der Hitzewelle zum Trotz folgte die positive Rückmeldung eines Schülers postwendend, wenngleich sie in der eigentlich Wortbedeutung etwas widersprüchlich erscheint: „Cool!“

Dieser Ausruf der Glückseligkeit kann gut als Fazit für die Kulturwoche genommen werden. Es gab in den vier Tagen nahezu ausnahmslos zufriedene Schüler- und Lehrergesichter zu sehen.

Ein Gedicht von Marit Gladiator (Jg. 11)
 
Es tötet und schenkt Leben zugleich.
Es ist blau aber manchmal schon fast bleich.
Du brauchst es um zu überleben,
es kann dich jedoch auch töten.
Es kann dir Erfrischung und Wärme geben,
jedoch gerätst du auch in Nöten, 
wenn du es falsch einschätzt,
den Wind unterschätzt.
Denn beides zusammen wird öfters falsch eingeschätzt.
Es hat schon viele Flüchtlinge auf dem Gewissen
und Menschen wurden gebissen,
von den Lebewesen, die es züchtet.
Manche finden es langweilig im Alltag,
es hat ja keinen Geschmack.            
Dabei vergessen viele, wie interessant es doch ist.            
Es hat viele Fassetten.
Manche vermissen es,
manche verschmutzen es,
manche sehen es als selbstverständlich
und manche haben es nicht.
Es verliert an Schönheit,
durch Menschen, die vergessen, wie sehr Sie es brauchen.
Es hat eine gewisse Eigenheit.
Jedoch wenn man in seine oder ihre Persönlichkeit taucht,
sieht man das bunte des Blauen und der Bleiche.
Es verbreitet Schrecken.
Die gezüchteten Tiere findet man in zu kleinen Becken.
Es hat das Verlangen frei zu sein,
so wie die Länder, die es beschiffen, um die Größten zu sein.
Jedoch sind sie dadurch klein.
Sie nehmen mehr, als das sie geben und beschweren sich dann,
dass die Farbe bleicht.
Solche Menschen sollte man verbannen.
Für solche Menschen ist das Bermuda Dreieck geschaffen.
An allem Unheil, die es mit sich bringt,
sind wir selbst Schuld.
Wir müssen unsere Zeit ja nicht auf dem Wasser verbringen.